Diese Serie ist aus einem freien, intuitiven Arbeitsprozess entstanden.
Ich arbeite mit schwarzer Wasserfarbe und lasse dem Wasser bewusst Raum, die Bewegung der Farbe mitzubestimmen. Der Verlauf entsteht ohne Zwang, ohne Korrektur – aus dem Moment heraus.
Die weichen, fließenden Flächen verbinde ich mit klaren, wellenartigen Linien in unterschiedlicher Stärke. Mich interessiert dabei das Spannungsfeld zwischen Zufall und bewusster Setzung, zwischen Loslassen und Eingreifen.
In den Bildern geschieht auf den ersten Blick wenig. Gerade diese Reduktion lässt Struktur, Tiefe und Rhythmus sichtbar werden. Die Arbeiten wirken ruhig und offen – sie laden dazu ein, Bewegung wahrzunehmen, ohne sie festzulegen.
Diese abstrakte Werkreihe auf Leinwand entsteht aus meiner Nähe zur Natur.
Ich arbeite mit Erdpigmenten in warmen Brauntönen und setze gezielt Blau als Gegensatz ein – für Kontrast, als Weite, als Raum. In diesem Moment zwischen Erdung und Leichtigkeit beginnt das Bild für mich seine Wirkung zu zeigen.
Die Reduktion ist bewusst gewählt. Nicht viel geschieht auf der Oberfläche – und genau darin liegt ihre Kraft. Struktur, Haptik und Material sprechen für sich und treten in einen stillen Dialog mit dem Betrachter.
Mit der abstrakten Spachtelung möchte ich Bewegung auslösen: innerlich, gedanklich und emotional.
Die Werke laden dazu ein, zwischen Gedanken und Gefühlen zu pendeln, sich selbst darin wiederzufinden oder einfach zu verweilen.







































